Über 190 Mitglieder – Vorstand blickt mit Dankbarkeit und Zuversicht in die Zukunft
Oberwinden. Ein Jahr nach ihrer Gründung hat die Fördergemeinschaft Hörnleberg e.V. bei ihrer ersten Jahreshauptversammlung im Rebstock Oberwinden eine erfreuliche Bilanz gezogen. Vorsitzender Paul-Jürgen Kanstinger blickte in seinem Bericht auf ein bewegtes und erfolgreiches erstes Vereinsjahr zurück, in dem zahlreiche Meilensteine erreicht wurden – getragen von einem beeindruckenden Engagement vieler Freiwilliger.
Die Vereinsgründung geht auf ein Treffen im April 2024 zurück, zu dem Wallfahrtspfarrer Bernhard Thum eingeladen hatte. Damals war die Zukunft der Wallfahrt auf dem Hörnleberg noch ungewiss. Doch bereits wenige Wochen später, am 3. Juni, wurde die Fördergemeinschaft offiziell gegründet. Am 24. September 2024 folgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg.
Inhaltlich versteht sich der Verein als Träger der Wallfahrt und Unterstützer der praktischen Aufgaben rund um den Hörnleberg. Dazu gehören unter anderem der Betrieb des Pilgerrasthauses, die Pflege von Wegen und Außenanlagen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Kirche. „Ein Verein schafft die notwendige rechtliche und organisatorische Basis, um die vielen ehrenamtlichen Aktivitäten auf Dauer abzusichern“, betonte Kanstinger.
Trotz anfänglicher Unsicherheiten habe die Wallfahrt 2024 aus Sicht des Vereins gut funktioniert. „Aller Anfang ist schwer“, so der Vorsitzende. Umso erfreulicher sei das Fazit von Pfarrer Thum am Ende des Jahres gewesen: „Es war ein gutes und schönes Wallfahrtsjahr.“ Thum richtete auch zur Jahreshauptversammlung ein wertschätzendes Grußwort an die Versammlung.
In seinem Bericht dankte Kanstinger allen Helferinnen und Helfern, insbesondere dem Mesnerteam, dem Mäh-Team, den Handwerkern, den Blumenfrauen, dem Wege-Team sowie allen weiteren Unterstützern – ob Vereinsmitglied oder nicht. „Viele helfende Hände tragen zum Gelingen der Wallfahrt bei. Der Hörnleberg braucht ein starkes Team, das gut zusammenarbeitet“, so Kanstinger. Auch der gemeinsame Geist sei spürbar gewesen: Mit einem stimmungsvollen Helferfest am Ende der Saison sei dieser Dank bewusst zum Ausdruck gebracht worden.
Die Mitgliederzahl liegt mittlerweile bei über 190. Auch finanziell konnte der Verein ein positives Ergebnis verzeichnen. Mitgliedsbeiträge, Spenden – darunter zwei größere Beträge – sowie Einnahmen aus dem Rasthausbetrieb bilden eine solide Grundlage. Alle Mittel kommen laut Vereinssatzung ausschließlich dem Wallfahrtsort zugute. Kassenprüfer Hubert Disch bescheinigte dem Kassierer Martin Joos eine einwandfreie und transparente Buchführung und empfahl dessen Entlastung – diese erfolgte einstimmig.
Gezeigt wurde auch das neue Vereinslogo, das seit kurzem im Einsatz ist. Es symbolisiert in schlichter, naturnaher Form die Verbindung von Gemeinschaft, Glaube und Landschaft – und wurde von den Anwesenden mit Applaus bedacht.
Auch für 2025 ist einiges geplant. Das diesjährige Wallfahrtsmotto lautet „Pilger der Hoffnung“. Zu den laufenden Projekten zählt eine neue Theke im Rasthaus sowie Sanierungsarbeiten in den WC-Anlagen. Für das Rasthaus wird derzeit ein Helferplan erarbeitet – erfreulicherweise ist der Monat Mai bereits nahezu vollständig besetzt.
Windens Bürgermeister Klaus Hämmerle würdigte die geleistete Arbeit des Vorstands, sprach dem Verein seinen Dank im Namen der Gemeinde aus und leitete anschließend die Entlastung der Vorstandschaft, die von den Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde.
Zum Abschluss der Versammlung dankte der Vorsitzende den Vorstandskollegen für die konstruktive Zusammenarbeit im Gründungsjahr:
„Was uns eint, ist die tiefe Verbundenheit mit dem Hörnleberg.“